Anschlußfinanzierung, Anschlußfinanzierungen



Anschlussfinanzierung - Anschlussfinanzierungen

Studien und Berechnungen der letzten Monate zeigen auf, Bauherren nicht genügend informiert sind, was die Anschlussfinanzierung und das Darlehen ihres Baus betrifft.

Käufer und Bauherren leihen sich in den meisten Fällen ein Darlehen, um die Immobilie (ein Gebäude oder eine Eigentumswohnung) zu erwerben. Jedes Darlehen hat eine gewisse Zeitfrist, in der die Rückzahlungen getätigt werden müssen. Wird diese Frist überschritten, gibt es die Möglichkeit der Anschlussfinanzierung, was nur die wenigsten in Anspruch nehmen. Leider ist genau das Gegenteil der Fall – großteils werden nämlich die bereits bestehenden Kredite einfach erweitert, was dem Bauherrn allerdings sehr teuer kommt. Doch woran liegt es, dass sich die Häuslebauer für diese eher ungeschickte Variante entscheiden? Ist es der einfachere Weg oder mangelt es an Information für die Konsumenten?

Egal, um welches Darlehen es sich handelt, wenn man sich quasi „Geld ausborgt“ – ein Vergleich lohnt sich immer. Alleine schon, wenn man für die selbe Zinsdauer 2 verschiedene Unternehmen bzw. Anbieter vergleicht, kann die Differenz bei bis zu 1 Prozent (!) liegen! Sind wir einfach nur „schlechte“ Rechner oder wird absichtlich Verwirrung gestiftet. Das Verblüffende an der ganzen Sache ist, dass es sich nicht nur um ein paar Euros Unterschied dreht – es kann eine Differenz von ein paar „Tausend“ Euro sein.

Liegt es vielleicht daran, dass die Bauherren ihren Banken „treu“ bleiben wollen? Wenn dem so ist, schneiden sie sich mit dieser Entscheidung ins eigene Fleisch, denn nach wie vor gilt die freie Marktwirtschaft, in der Angebot und Nachfrage den Preis bestimmten – und der Preis schwankt bekanntlich immer mal wieder rauf bzw. runter.

Andererseits könnte es auch an der Tatsache liegen, dass die geldgebenden Banken bzw. Kreditgeber den Kreditnehmer relativ kurzfristig vor Ablauf der Frist daran erinnern, dass der Kredit eventuell verlängert werden sollte. Das Ziel der Banken ist es damit, den Kreditnehmer unter Druck zu setzen und möglichen Handlungszwang zu erreichen, da Zeitknappheit herrscht. Ein guter Vorschlag wäre daher, dass man sich als Häuslebauer früh genug auf dem Markt nach anderen Möglichkeiten und Anbietern umsieht. So hat man genügend Zeit um nachzurechnen, zu kalkulieren und eine Entscheidung zu fällen.


Wie sieht es in der Praxis mit der Finanzierung aus?

Zum Zeitpunkt des damaligen Darlehensabschlusses sind meistens schon einige Jahre vergangen… mit einem ruhigen Gewissen ist man auf den Handel eingegangen, da man nächtelang gerechnet und überlegt hat, bis man zu dem Entschluss gekommen ist, bei dem jeweiligen Anbieter für die Baufinanzierung in Form eines Darlehens zuzuschlagen. Doch was die wenigsten bedenken ist, dass es zum Zeitpunkt des Auslaufs der Zinsbindungsfrist ganz anders aussieht. Die Konditionen sind vergleichsweise schlecht, wenn man sich andere ansieht.

Fazit: es steht außer Frage, dass es sich beim Hausbau um ein großes Projekt handelt, dem es hoher finanzieller Mittel bedarf. Doch wer träumt nicht von den eigenen vier Wänden? Damit der Traum nicht zum Alptraum wird, lohnt es sich in punkto Finanzierung allemal, mal ein paar Blicke auf die Angebote der anderen Geldinstitute zu werfen und über eine vorteilhafte Anschlussfinanzierung nachzudenken.